Glaubenskurs 2026 – Feedbacks

Von Januar bis März 2026 fand an neun Kursabenden unter der Leitung von Matthias Willauer-Honegger ein Glaubenskurs statt unter dem Titel: Komm und sieh! Zahlreiche Rückmeldungen von Teilnehmenden haben uns erreicht. Hier finden Sie diese gesammelt.

Magdalena Blaser

Jetzt ist unser Pfarreiglaubenskurs schon wieder Geschichte. Doch der Glaube ist nie Geschichte, darum schauen wir nochmals zurück auf die neun Abende, was wir alles vertieft haben und vielleicht ergibt sich daraus ein neuer Impuls für uns persönlich oder in einer Gruppe für die Zukunft.
1. Jeder Mensch ist ein Original – „Du bist einzigartig”
Du hast einen Name, es ist ein anderes Wort für Originalität und Einzigartigkeit, für das was Du im Tiefsten bist. Du bist von Gott geschaffen als sein Abbild. Das macht dankbar.
2. Gott ist anders – „Wenn einer mit dir geht”
Der Gott der Bibel ist ein lebendiger Gott, der immer für uns da ist. Als Christinnen und Christen glauben wir an den Gott, den Jesus von Nazareth erfahren und verkündet hat. Gott ist aktiv in Seiner Liebe. Er sendet seinen Sohn, damit wir aufleben. Da die Liebe Gottes Wesen ist, kann er nicht anders als lieben.
3. Dimension einer Freundschaft – „Damit dein Leben gelingt”
Angesichts der Liebe Gottes, die für uns nur das Beste will, und der Erfahrung des Leides in der Welt stellt sich die Frage: Warum? Es legen sich ein Schatten auf die Beziehung zu Gott, aber auch zu den Mitmenschen und zu sich selber. Wir können uns nicht selbst von diesen Schatten befreien. Da ist uns Gott zu Hilfe gekommen. Er wurde in Jesus von Nazaret Mensch, um uns nahe zu kommen.
4. Heilsame Begegnungen – „Lass dich lieben”
Jesus sagte „Nicht die Gesunden brauchen den Arzt, sondern die Kranken. Ich bin gekommen, die Sünder zu rufen.” Sünden können wir mit „Nicht-Fliessen von Liebe” umschreiben. Wir können uns nicht so annehmen und bejahen, wie wir sind. Es entsteht eine Störung in der Beziehung und Liebesfähigkeit.
5. Das Fest der Befreiung – „ Dir ist vergeben!”
An diesem Abend haben wir uns zu einer Versöhnungsfeier im Chor der Christkönigskirche getroffen. Vor dem Kreuz Christi hat jede in stillem Gebet einen Zettel deponiert und so zeichenhaft die Sündenlast abgelegt.
6. Die Dynamik des Anfangs – „Was dich begeistern wird”
Die Versöhnung will uns nicht nur von Vergangenheitslasten frei machen. Sie will uns vielmehr durch den Geist Jesu zu einem grundlegenden Neuanfang befähigen. Heiliger Geist und Feuer meinen neues Leben und neue Dynamik. Wir haben den Heiligen Geist in der Taufe empfangen.
7. Menschen des neuen Weges – „Es braucht dein Ja”
Im Leben Jesu gab es eine Schnittstelle, die ein klares Vorher und Nachher markiert. Diese Schnittstelle war die Taufe. Wie jeder Mensch einmalig und einzigartig ist, so ist es auch der Ruf Gottes an ihn. Das erste ist die Betroffenheit im Herzen. Die Menschen spüren: Gott ist da. Er ist ein konkretes Du. Das geht mich etwas an. Gott betrifft mein Leben.
8. Feier der Tauferneuerung und Eucharistie
An diesem Abend versammelten wir uns wiederum im Chor der Christkönigkirche. Diesmal um unsere Tauf­erneuerung zu feiern. Viele haben ihre Taufkerze mitgebracht, andere erhielten eine Kerze. Nach dem Wortgottesdienst (zufällig am Josefsfest) kamen wir zur Tauferneuerung. Matthias, Bettina und P. Adrian stellten sich zur Verfügung, das Taufversprechen entgegenzunehmen. Jede:r zündete die Taufkerze an der Osterkerze an und ging zur entsprechenden Person und machte seine persönliche Erneuerung des Taufversprechen. Diese nahm das Versprechen mit einem Gebet entgegen. Anschliessend feierten wir die Eucharistie, an welcher wir unter beiden Gestalten kommunizieren durften.
9. Die Freude am Glauben – „ Du bist gesandt”
Unser Kursbegleiter gab noch einige Hinweise, wie weiter:
Leben aus dem Hören auf Gott. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, wie die Bibel, das Magnificat…
Christliche Gemeinschaft. Jesus hat Menschen als Gemeinschaft um sich versammelt. Es gibt Bibelgruppen in der Pfarrei, andere Kommissionen etc.
Dem Reich Gottes dienen. Das Mitwirken am Reich Gottes, wie Verlebendigung der Kirche, für Wahrheit, Gerechtigkeit, für Schutz des Lebens etc. war und ist auch heute nicht einfach. Vielleicht hat sich jemand eingeschrieben für ein Mitwirken in der Pfarrei. Wir sind gespannt.
Der Kurs ist ausgeklungen mit einer Agape, zu der alle beigetragen haben.

Marie-Pierre Böni

Der Monat März führte uns durch die Fastenzeit – eine Zeit der Sammlung, der Umkehr und des geistlichen Wachstums. Es war ein Weg, der uns einlud, auf Überflüssiges zu verzichten, den äusseren Lärm zu dämpfen und neu auf die Stimme Gottes in unseren Herzen zu hören.

Diese besondere Zeit soll uns nicht in die Dunkelheit führen. Da wir in einer Welt leben, die von Streit, Konflikten, Krieg, Hunger und Tod geprägt ist, geraten wir häufig in Versuchung, die Hoffnung aufzugeben. Gerade angesichts dieser Herausforderungen ist es umso wichtiger, dass wir uns immer wieder daran erinnern, weiterhin an das Licht von Ostern zu glauben.

In der diesjährigen Fastenzeit hat der Glaubenskurs für mich eine besondere Bedeutung gewonnen. Die Abende waren geprägt von Begegnungen, die als Lichtblicke in meiner spirituellen Entwicklung wirkten. Offenheit und ehrliche Gespräche schufen eine Atmosphäre, in der Vertrauen und gegenseitige Unterstützung wachsen konnten. Es war bereichernd, gemeinsam mit anderen Glaubenden unterwegs zu sein und den eigenen Weg zu reflektieren.

Besonders die Gespräche über unseren Glauben und die Botschaft Gottes waren für mich eine Ermutigung. Es waren nicht hochstehende theologische Diskurse und Glaubenssätze. Es waren die geteilten Erfahrungen und Gedanken, die das Vertrauen stärkten und die Beziehung zu Gott vertieften, sodass ich gestärkt in den Alltag gehen konnte.

Durch den Glaubenskurs standen für mich die vergangenen Wochen im Zeichen der Hoffnung, die uns der christliche Glaube schenkt. Gerade in herausfordernden Zeiten ist es diese Hoffnung, die uns Geduld lehrt und uns dazu befähigt, Solidarität mit unseren Mitmenschen zu leben. Sie hilft uns, die Beziehung zu Gott und zu den Menschen um uns herum zu erneuern und zu vertiefen.

In der Stille, im bewussten Innehalten und in der Treue zu den kleinen, alltäglichen Schritten kann diese Erneuerung wachsen. So erfahren wir, dass jeder einzelne Moment des Alltags eine Gelegenheit bietet, Hoffnung, Vertrauen und Liebe weiterzugeben.

Anja Näf

Im Glaubenskurs 2026 habe ich einzelne Abende besucht. Diese Stunden waren eindrücklich und interessant. Auch habe ich zur Ergänzung gerne die Büchlein von Leo Tanner gekauft. Am meisten hat mir die Tauf- und Firmerneuerung gefallen. In diesem Sinne wünsche ich alles Gute.

Gesammelte Statements

  • „lch konnte den christlichen Glauben vertieft kennenlernen.“
  • „Der Kurs war für mich sehr wertvoll, in allen Situationen.“
  • „Referent und Unterlagen woren top! Gibt es da noch etwas Besseres?“
  • „Besonders geschätzt habe ich den authentischen, vertrauensvollen, persönlichen Austausch.“
  • „Die lnhalte waren stets bereichernd und boten Inputs für Reflexion.“
  • „Die Tauferneuerung hat mich tief ergriffen.“
  • „Mir ist insbesondere die Szene des verlorenen Sohns von Rembandt sehr stark eingefahren.“
  • „Mich hat das Dankbar-Sein für meine Einzigartigkeit und so angenommen werden, wie ich bin, besonders bewegt.“
  • „Die Tauferneuerungsfeier hat mich sehr berührt.“
  • „Die Rolle des Heiligen Geistes in unserem Leben war für mich neu und bereichernd.“
  • „Mich hat berührt, dass jeder Mensch geliebt und von Gott gewollt ist.“
  • „Die lmpulse haben mich tief berührt. Der Glaubenskurs hat mir weiter geholfen.“
  • „Das Fest der Befreiung hat mich tief berührt.“